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Schlüssel D3: Die verborgene Gefahr der Rappbodetalsperre

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  🌊 1950er-Jahre. Beton, Stahl und Hoffnung – und über dem Harz erhebt sich ein Monument. Die Rappbodetalsperre: größtes Wasserbauwerk der DDR, Symbol des Fortschritts. Sie sollte Energie liefern, Trinkwasser sichern, das Land vor Hochwasser schützen. Doch tief in den Bauakten taucht ein Satz auf, der wie ein Sprengsatz wirkt: „Nur im Extremfall freigeben. Schlüssel D3.“ Gerüchte von geheimen Depots, verschlossenen Zugängen, Sprengstoffresten im Staubecken. Ein einziger Schlüssel – und die Mauer könnte fallen. Was als Schutz gedacht war, verwandelt sich im Kopf der Menschen in ein drohendes Unheil. Was wäre geschehen, wenn man den Mechanismus ausgelöst hätte? Eine Wasserwand von Millionen Kubikmetern, die sich ins Bodetal stürzt. Wendefurth, Altenbrak, Treseburg – überflutet in Minuten. Thale und Blankenburg – von einer Flutwelle zerschmettert. Straßen, Brücken, ganze Dörfer verschwinden unter den Wassermassen. War D3 nur ein technisches Kürzel? Oder ein geheimer Plan, der im Kalt...

Wettstreit der Köche - Siegerehrung des Regionalgerichts


Neben Urkunde und Schild gab es für Küchendirektor Christian Hirsch (Mitte) und Hoteldirektorin Selina Schlacht weitere Preise. Jurychef Thomas Wolffgang hatte noch eine goldene Pfanne und einen Gutschein für ein Essen bei Sternekoch Robin Pietsch in Wernigerode im Gepäck.



Der Sieger steht endlich fest: Christian Hirsch (rechts), Küchendirektor im Restaurant „von Bora“ in Lutherstadt Wittenberg, hat Sachsen-Anhalts bedeutendsten Kochwettbewerb gewonnen.

Unter dem Motto „á la Carte“ waren die Gastronomen der Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg sowie der Stadt Dessau-Roßlau aufgefordert, ihr Können zu zeigen.

Jurychef Thomas Wolffgang (hinten), zugleich Vorsitzender des Landesverbands der Köche Mitteldeutschlands und Mitautor des Standardwerks für Kochazubis „Der junge Koch“, beschreibt die Entscheidung der Jury so: „Vorab: Alle vier Kandidaten haben einen tollen Job gemacht. Es waren am Ende tatsächlich Nuancen, die den Ausschlag gaben. Das Menü von Christian Hirsch war modern, stimmig und regional. Uns beeindruckte besonders die Zusammenstellung der Zutaten und das angekündigte und tatsächlich umgesetzte Gewürzfeuerwerk.“

Küchendirektor Christian Hirsch kann sich nicht nur über den Titel freuen. Er darf sich kulinarisch bei Sachsen-Anhalts einzigem Sternekoch Robin Pietsch in Wernigerode verwöhnen lassen. Außerdem gibt es eine goldene Pfanne des Profi-Herstellers AMT und das Haus bekommt die Siegertafel und die entsprechende Urkunde.

Hirsch selbst war vom Sieg überwältigt: „Ich war gerade im Auto unterwegs als Thomas Wolffgang anrief. Auf der Elbbrücke habe ich die freudige Botschaft erhalten und musste mir erstmal einen Ort zum Anhalten suchen. Ich bin sehr glücklich und stolz, auch auf Sara und Oli aus dem Küchenteam, denn allein kann man so einen Wettbewerb nicht gewinnen. Wenn ich heute daran denke, werde ich immer noch ein bisschen zittrig.“

Das Regionalgericht gibt es bereits zum achten Mal. Veranstalter sind der Kochverein Anhalt-Bitterfeld mit freundlicher Unterstützung der Regionalmarke Mittelelbe und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld, Dessau und Wittenberg. Aufgrund der späten Verkündung des Jahressiegers 2020 und der aktuellen Corona-Pandemielage findet die nächste Runde des Regionalgerichts 2022 statt.



Küchendirektor Christian Hirsch (rechts) und seine Mitarbeiter Oliver Schmidt und Sara Gümpel zeigen stolz das Siegergericht und die Urkunde. 


Fotos: Stefan B. Westphal









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