Schattenbasis: Gespräch mit Matthias Egert (CDU Anhalt-Bitterfeld)

Politik im ländlichen Raum entscheidet über Lebensqualität – doch wer hört den Menschen dort wirklich zu?
Diese Folge zeigt, warum Vertrauen, Daseinsvorsorge und echter Dialog jetzt über die Zukunft Sachsen-Anhalts bestimmen.


In dieser Ausgabe der Schattenbasis spricht Chris Luzio Schönburg mit Matthias Egert, Kreisvorsitzender der CDU Anhalt-Bitterfeld und frisch wiedergewählter Bürgermeister der Stadt Zörbig. Das Gespräch zeigt, wie politische Realität im ländlichen Raum aussieht – jenseits der Perspektiven aus Magdeburg oder Berlin. Egert beschreibt, welche Themen die Menschen vor Ort wirklich bewegen, warum Vertrauen in die Politik brüchig geworden ist und weshalb Dialog für ihn der zentrale Schlüssel für gesellschaftlichen Zusammenhalt bleibt.

Themen der Episode

• Daseinsvorsorge im ländlichen Raum: Ärztliche Versorgung, Kitas, Einkaufsmöglichkeiten, ÖPNV – und warum diese Fragen für viele Bürger existenziell sind.
• Politischer Nachwuchs: Warum es schwer ist, junge wie ältere Menschen für politisches Engagement zu gewinnen.
• Regionale Stärken und Herausforderungen: Von Infrastruktur über Fachkräfte bis zu Energieprojekten – Egert sieht seinen Landkreis gut aufgestellt, aber unter Druck.
• Vertrauenskrise und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Wie Corona Gräben hinterlassen hat und was nötig wäre, um sie zu überwinden.
• Koalitionen und politische Realität: Welche Bündnisse an der Basis kaum vermittelbar wären – und warum Egert vor einer möglichen Koalitionsunfähigkeit warnt.
• Persönlicher Antrieb: Zwischen Ehrenamt, Familie und Verantwortung – Egert erklärt, warum er Politik trotzdem als Aufgabe versteht, die Zukunft seiner Region mitzugestalten.


Zentrale Botschaften

• Politik muss die Lebensrealitäten im ländlichen Raum stärker berücksichtigen.
• Vertrauen entsteht durch Zuhören, Präsenz und konkrete Lösungen.
• Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist für Egert die Voraussetzung, um politische Herausforderungen überhaupt bewältigen zu können.
• Extreme Positionen lehnt er klar ab – Dialog hingegen hält er für unverzichtbar.
• Persönliches Engagement sieht er als Beitrag, eine lebenswerte Region für kommende Generationen zu gestalten.



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